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Mathe-Insel
Junge Kinder entdecken Mathematik im Spiel und Experiment

2009-10-26: Erst zwei, dann drei ... - Auftakt mit Klötzchen

Unterschiedliches Vorwissen, neue Gesichter - der Auftakt des neuen Kurses war auch für uns spannend. Schon heute ist eine Menge passiert, wir haben gespielt und geknobelt. Wer hat noch Lust auf eine kleine Knobelei?

Klötzchen legen - es klingt ja so einfach

Unsere erste Knobelei klang furchtbar einfach. Doch war sie es wirklich? Jeder erhielt zwei Klötzer. Wir nahmen Kapla-Bausteine, doch man kann auch Eisstiele nehmen, notfalls geht es auch mit Streichhölzern.

"Lege die zwei Bausteine so auf den Tisch, das jeder den anderen berührt." Das war eine einfache Anweisung, die jeder schnell erledigen konnte.

Dann gab es den dritten Stein: "Lege die drei Steine so auf den Tisch, dass jeder Stein jeden anderen berührt." Etwas Überlegen, etwas probieren, dann war auch das geschafft.

Und nun? Richtig, nun wurde der vierte Stein ausgeteilt, und es wurde allmählich schwierig. Nicht jedes Kind konnte erkennen, ob wirklich jeder Stein jeden anderen berührt. Wir mussten mehrere Scheinlösungen aussortieren.

Wer auch das schaffte, erhielt - natürlich - den fünften Stein, und es gab sogar Kinder, die zum Schluss auch schon mit sechs Steinen experimentierten. Hier wurde auch die Kontrolle schon etwas anspruchsvoller. Man muss wirklich jeden Stein anschauen und prüfen, ob er Kontakt zu allen anderen hat.

Lösungen verraten wir hier nicht. Es ist zwar nicht einfach, aber auch nicht so schwer, dass man nach einer Weile Probieren nicht doch auf eine gute Idee kommt. Viel Spaß dabei!


© R. Sontag, H. Geisler, 26.10.2009