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Mathe-Insel
Junge Kinder entdecken Mathematik im Spiel und Experiment

2008-10-01: Mathe mit Bauklötzen

Die ersten Treffs in diesem Jahr sind Bauklötzen gewidmet. Verschiedene Konstruktionen fordern die Fantasie.

Bauklotz-Mathematik

Giraffe neben dem Podest für den Zahnarzt und Baum aus Kapla-Hölzern Der breiteste Turm (auf einem Baustein stehend), der größte Überhang, die weiteste Brücke, jeweils aus 20 Steinen gebaut, waren zu Beginn unserer Baustein-Phase gefordert. Die extreme Passgenauigkeit und das angenehme Gefühl des Kiefernholzes machen die Kapla-Klötze zum beliebten Baumaterial. Doch schon bald stellte sich die Frage: Wie kann man denn nun einen großen Überhang bauen? Eine Treppe mit gleich großen Stufen ist offenbar nicht die Lösung. Hier kann schon richtig schwere Mathematik beginnen, aber so weit treiben wir es in unserem Kurs noch nicht. Wir wollen erst einmal das Verständnis wecken, dass hier ein Problem steckt, das man lösen kann - experimentell oder mathematisch.

Die Frage, wie man drei, vier, fünf oder gar sechs Bauklötze so ablegt, dass sich jeder mit jedem berührt, fordert die Vorstellungskraft. Es gab Kinder, die auch eine Lösung für sechs Hölzer fanden. (Wer testen will: man kann es auch mit Streichhölzern probieren!)

Und natürlich kommt auch das freie Spielen nicht zu kurz. Schließlich muss der Geist auch mal spazieren gehen! Wer erkennt in nebenstehendem Bild nicht, dass die Giraffe ein Podest für ihren Zahnarzt benötigt, damit sie wieder Laub vom Baum fressen kann?


© R. Sontag, H. Geisler, 01.10.2008